Startseite
  Über...
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt
 

  Abonnieren
 




http://myblog.de/feelog

Gratis bloggen bei
myblog.de





Meer sein

Photobucket - Video and Image Hosting


Ich bin an einem anderen Ort. An einem Ort, wo mich das Herz hinzieht. Dieser Ort jedoch ist erst der Anfang der Sehnsucht. Der Anfang einer Reise, die man nicht beenden kann. Er ist dort, wo die Unendlichkeit beginnt.
Ich stehe da. Ich spüre den feuchten Sand unter meinen Füssen und wie er unter meinem Gewicht leicht nach gibt. Es fühlt sich gut an, den Boden zu spüren. Mit der Erde verbunden zu sein. Alleine dieses Gefühl lässt mich schwindeln. Die Luft an diesem Ort ist klar und frisch. Sie schmeckt sehr aromatisch, da sie vom salzigen Geruch des Meeres angereichert ist. Und irgendwie riecht sie ein kleines bisschen nach frischem Fisch. Sie ist frisch und es geht eine Brise. Doch ich friere nicht. Nein, ich fühle mich erfrischt. Die Strahlen der untergehenden Sonne schicken mir ihre Wärme. Sie trocknen die kleinen, salzigen Wassertröpfchen auf meiner Haut, welche die Wellen immer wieder zu mir rüber spritzen. Zudem schenken sie mir Energie, die meinen Körper tief durchdringt und mein Herz erwärmt. Ich spüre die Energie nicht nur, ich höre sie auch. Es ist das gewaltige Rauschen der Brandung. Wellen die sich im wiederkehrenden Rythmus an den Felsen brechen. Sich in stiebendes Wasser verwandeln, das das Licht der Sonnenstrahlen bricht. Es ist der Rythmus der Zeit, die an diesem Ort unendlich ist. Ich spüre, dass mein Herz an diesem Ort den gleichen Rythmus schlägt. Und das Rauschen des Blutes in meinen Adern gleicht dem Rauschen der Brandung.
Ich öffne meine Lippen, lecke ein salziges Wassertröpfchen von ihnen und lasse die frische, aromatische Luft in mich strömen. Ganz tief in mich. Und ich werde ganz leicht. Mein Auge schafft es kaum, all die Eindrücke aufzunehmen. Ist überfordert an der unendlichen Ewigkeit des Meeres. Entzückt von der Schönheit der Sonnenstrahlen, deren Licht sich im Wasser bricht. Ehrfürchtig vor den wunderbaren Wolkenformation am Himmel, in dem sich die Farben des Meeres spiegelt.
Und so spüre ich den Sand unter meinen Füssen und bin eins mit der Erde.
Ich spüre die Luft des Meeres auf meiner Haut. Ich lasse sie in mich dringen, nehme sie tief in mich auf und werde wiederum eins.
Ich spüre die wärmenden Sonnenstrahlen. Ihre Energie durchfliesst mich und wird zu meiner. Ich werde eins.
Ich spüre das rythmische Rauschen der Brandung in meinen Adern und ich fühle: Ich bin eins.
Ich spüre die vom Meer kommende Brise. Um mich und in mir. Sie durchdringt mich und lässt mich das Gewicht meines Körpers vergessen. Durch meine Füsse scheint es in die Erde zu gleiten. Ich schwebe, denn ich bin eins mit dem Wind.
Und so fasst mein Auge den letzten Strahl der untergehenden Sonne in den Blick. Er ist der Leitstrahl durch die Unendlichkeit und ich folge ihm. Denn: Meine Reise beginnt!
27.8.06 20:38
 


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


frächs früchtli ;) (3.9.06 18:33)
hey! hooooi :D

de text isch eifach... hmmm, git gar kes richtigs wort zum de beschriibe! eifach... zum nahdenke, zum fühle, zum gspüre.... all die gfühl wo du beschriibsch, die sind so real.... mer gspürt alles ganz genau. mer meint, mer seg a däm ort! und das isch kei eifachi sach, die emotione so beschriibe... echt super! fantastisch würkli en ganz ussergwöhnliche text! mach wiiter so!!!

also, wünsche dir alles, alles gueti i dim läbe und diner zuekünftige karriere als schriftsteller hehe :D

dämfall gsemmer üs ja im msn wieder :P bye bye!

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)



 Smileys einfügen



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung